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Deutschland

Deutschland ist, beflügelt von einer ganzen Reihe bester Jahrgänge und durch das Engagement einer jungen Winzer-Generation, heute wieder eine respektierte Weinbaunation. Nie zuvor war deutscher Wein gleichzeitig so gut und so beliebt. Dabei stehen beste Weine aus Deutschland nicht nur im eigenen Land wieder hoch im Kurs, auch im Ausland, vor allem in den USA, erfährt der deutsche Weisswein eine echte Wiedergeburt.

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Salwey Grauburgunder Réserve 'Bergkeller' 2015
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Weisswein • Deutschland • Baden
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Leitz Riesling trocken Erste Lage 'Rüdesheimer Bischofsberg' 2015
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Weisswein • Deutschland • Rheingau
Dr. Bürklin-Wolf 'Pfärit 1597' Ruppertsberger Riesling trocken 2014
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Weisswein • Deutschland • Pfalz
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Selbach-Oster Riesling Auslese 'Wehlener Sonnenuhr' Mosel 2015
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Thörle Riesling trocken 'Fass 9' 2016
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Müller-Catoir Riesling Sekt Brut
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Lubentiushof Riesling trocken 'Lentus' 2013
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Karthäuserhof 'Palais Rautenstrauch' Riesling Spätlese trocken 2012
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Müller-Catoir Rieslaner Trockenbeerenauslese 'Gimmeldinger Schlössel ' 2008 - 0,375 l
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Süsswein • Deutschland • Pfalz
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A.J. Adam Riesling Spätlese 'Dhroner Hofberg' 2016
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Weisswein • Deutschland • Mosel
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Salwey Spätburgunder Grosses Gewächs 'Oberrotweiler Henkenberg' 2014
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Gunderloch Riesling trocken 'Perm' 2014
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Weisswein • Deutschland • Rheinhessen
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Robert Weil Riesling Grosses Gewächs 'Kiedricher Gräfenberg' 2015
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Weisswein • Deutschland • Rheingau

Deutschland

Deutschland ist, beflügelt von einer ganzen Reihe bester Jahrgänge und durch das Engagement einer jungen Winzer-Generation, heute wieder eine respektierte Weinbaunation. Nie zuvor war deutscher Wein gleichzeitig so gut und so beliebt. Dabei stehen beste Weine aus Deutschland nicht nur im eigenen Land wieder hoch im Kurs, auch im Ausland, vor allem in den USA, erfährt der deutsche Weisswein eine echte Wiedergeburt. Dabei thront eine Rebsorte über allen, die sich als die Visitenkarte schlechthin für den deutschen Wein etabliert hat: Der Riesling.

Rebsorten und Regionen

Und dies gilt nicht nur für die klassischen Riesling Anbaugebiete wie Mosel, Saar und Ruwer, Rheingau, Mittelrhein und an der Hessischen Bergstrasse. Auch in der Pfalz, Rheinhessen, an der Nahe, in Franken, Württemberg und in Baden findet man sehr gute deutsche Rieslinge. Aber deutscher Wein kann heute viel mehr. Auch andere Rebsorten bringen Qualitäten, von denen man früher nur träumen konnte. Würziger Silvaner aus Franken, exzellenter Grau- und Weissburgunder aus Baden und der Pfalz oder regionale Spezialitäten wie Trollinger und Schwarzriesling aus Württemberg. Selbst der oft gescholtene Müller-Thurgau (auch Rivaner genannt) bringt mittlerweile frische deutsche Weissweine hervor. Auch der deutsche Rotwein hat sich bemerkenswert gut entwickelt. Die besten deutschen Erzeuger von Spätburgunder können ihren Vorbildern in Frankreich fast schon Paroli bieten, insbesondere an der Ahr und in Baden befinden sich Hochburgen des Pinot Noir aus Deutschland. Dazu kommen die Klassiker aus dem Rheingau und Newcomer in Rheinhessen und Pfalz. Weniger bekannt sind die Weine aus den neuen Bundesländern. So gibt es ein grosses Anbaugebiet in der Saale-Unstrut-Region, sowie einige hundert Hektar Rebflächen in Sachsen. Der deutsche Wein leistet sich eine schier unüberschaubare Rebsorten-Vielfalt, denn laut Deutschem Weininstitut werden nahezu 140 verschiedene in den Rebgärten deutscher Weingüter kultiviert. Doch geprägt sind beste Weine aus Deutschland von gut zwei Dutzend Sorten, überwiegend sind dies weisse Rebsorten. Hier dominieren Riesling und Müller-Thurgau mit einem Gesamtanteil von ca. 35%. Grosse Bedeutung habe zudem Grauburgunder, Weissburgunder, Silvaner, Kerner, Scheurebe, Gewürztraminer und als lokale Spezialitäten Elbling, Bacchus und Gutedel. Bei den Rotweinen haben Spätburgunder, Dornfelder, Portugieser und der in Württemberg sehr beliebte Schwarzriesling (Pinot Meunier) die Nase vorn.

Die Weinklassifikationen

Deutschlands Nichts ist nach wie vor so umstritten und undurchsichtig wie das Klassifikations-System deutscher Weine. Fast könnte man sagen, der deutsche Wein ist nicht wegen, sondern trotz seines Klassifikation-System erfolgreich. Die Grundlage ist das deutsche Weingesetz von 1971. Entscheidend für das Prädikat eines deutschen Weines ist dabei weder seine Lage, noch die Rebsorte, auch nicht die Art des Ausbaus und nicht der Status des Winzers, sondern nur das sogenannte "Mostgewicht". Das ist die Menge des Zuckergehalts der Trauben bei der Lese und die entscheidet, ob ein deutscher Wein das Prädikat Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese oder Trockenbeerenauslese bekommt. Das hat dazu geführt, dass die Prädikate selbst weder eine Garantie für Qualität deutscher Weissweine sind, noch dass man eine Geschmacksrichtung erahnen kann. Deutsche Kabinettweine gibt es von pappsüss mit beispielsweise 8,5% Alkohol bis trocken mit bis zu 15% Alkohol. Deutsche Spätlesen können süss, halbsüss, halbtrocken, feinherb oder trocken sein, dasselbe gilt auch für Auslesen. Doch was nützt ein Prädikat, das so völlig unterschiedliche Weine wie eine süsse Huxelrebe Auslese aus Rheinhessen und eine trockene Spätburgunder Auslese aus Baden auf dem Etikett haben? Hinzu kommt seit 2009 auch noch die neue EU-Verordnung, die zwar für Wein aus Deutschland die ‚geschützte geografische Lage‘ und ‚geschützte Ursprungsbezeichnung‘ mitbringt, die aber weiterhin die Begriffe ‚Qualitätswein‘ und ‚Prädikatwein‘ zulässt. Kein Wunder also, dass viele deutsche Winzer mittlerweile völlig auf die Angabe eines Prädikats verzichten. Zuverlässiger ist da schon die neue Klassifikation für deutschen Wein mit ‚Erste Lage‘ und ‚Grosses Gewächs‘ für trockene Weine aus ersten Lagen, ‚Klassifizierte Lage‘, und ‚Gutswein‘ des VDP (Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter). Sie wird ab dem Jahrgang 2012 erweitert auf Grosse Lage, Erste Lage, Ortswein und Gutswein. ‚Grosse Gewächse‘ dürfen dann nur noch aus ‚Grossen Lagen‘ stammen. Man darf gespannt sein, ob der deutsche Weisswein und Rotwein eines Tages eine einheitliche, transparente und auch für den Exportmarkt verständliche Klassifizierung bekommt. Bis dahin sind beste Weine vor allem dann wirklich gut, wenn sie von einem guten Winzer stammen, egal, was am Ende auf den Etiketten steht.

Die berühmten Weingüter Deutschlands

Eine Aufzählung deutscher Weingüter und Weinhäuser kann nur einen Bruchteil jener Fülle wiedergeben, aus der man als Weinliebhaber die Auswahl hat. Eine spezifische Suche nach Rebsorten und Anbaugebieten bringt bisweilen mehr Transparenz in die deutsche Weinlandschaft. Wer sich dennoch beim nächsten Weinkauf orientieren möchte, dem seien die Namen rheinhessischer Weingüter nahegelegt: Gunderloch, Heyl zu Herrnsheim, Keller, Wittmann und Dreissigacker. Mosel-Fans sollten Ausschau halten nach Egon Müller – Scharzhof, Fritz Haag, Schloss Lieser, Dr. Loosen, Clemens Busch, Immich-Batterieberg, Weingut Knebel und Lubentiushof. An der Hessischen Bergstrasse sind ein paar der Top-Namen Simo Bükle, Edling, Genossenschaft Bergsträsser Winzer, die Odenwälder Winzergenossenschaft, Hessische Staatsweingüter Domäne Bergstrasse sowie Weingut Rothweiler. Exquisite deutsche Weissweine und Rotweine aus dem Rheingau stammen von Robert Weil, Georg Breuer, Schloss Johannisberg, August Kesseler, Künstler, Josef Leitz, Josef Spreitzer, Freiherr Langwerth von Simmern und Fürst Löwenstein. Entdeckungen aus den neuen Bundesländern sind in Sachsen Weingut Schloss Proschwitz und Schloss Wackerbarth sowie in der Weinregion Saale-Unstrut die Weingüter Gussek, Pawek und Kloster Pforta. Die Pfalz wartet auf mit Traditionsgütern wie Müller-Catoir, Dr. Bürklin-Wolf, Basserman-Jordan, Koehler-Ruprecht, Reichsrat von Buhl sowie den Spitzen-Erzeugern Knipser, Ökonomierat Rebholz und Dr.Wehrheim. In Baden stehen folgende Weingüter für hervorragende Qualitätsweine: Bernhard Huber, Bercher, Dr. Heger, Salwey, Markgraf von Baden und Claus Schneider. Die Weinregion Franken hat seine Wein-Stars mit Rudolf Fürst, Fürstlich Castell’sche Domänenamt, Horst Sauer und Rainer Sauer sowie Bürgerspital und Juliusspital.