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Emil Bauer & Söhne

Weingut Emil Bauer und Söhne, dieser Name vereint Tradition und Innovation. Der Familienbetrieb ist in Landau-Nussdorf beheimatet, rund 16 Kilometer südlich von Neustadt an der Weinstrasse. An der Spitze steht nun die fünfte Generation Bauers, ein Kompetenz-Duo aus den Brüdern Alexander und Martin Bauer, die mit exzellenten Weinen und aussergewöhnlichen Etiketten für Furore sorgen.

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Emil Bauer & Söhne Weingut

Quick Info

  • Deutschland
  • Pfalz
  • Riesling, Grauburgunder, Sauvignon Blanc

2 Trauben (2/5) Gault&Millau 2018
"Gutes Weingut. In der fünften Generation sind die Bauers bereits Winzer. Die aktuelle Konstellation könnte auch Gebrüder Bauer heissen. Alexander und Martin Bauer haben 2014 den Betrieb übernommen und treiben die Modernisierung zielstrebig voran. Die Ausstattung der Flaschen ist enorm auffällig, aber mit Humor gemacht, die Ansprache ist bewusst jung."

3 Sterne (3/5) Falstaff Weinguide Deutschland 2019
"Betrieb, der für individuelle Weine von kontinuierlich hervorragender Qualität bekannt ist und bundesweit sowie auch auf einzelnen Exportmärkten hohes Ansehen geniesst. Die Weine verbinden Zugänglichkeit und Komplexität und sind dadurch hervorragende Botschafter der Südpfälzer Genusskultur. Ebenso gerne verlassen die Bauers aber auch ausgetretene Pfade - etwa auf den Etiketten, die flotte Sprüche oder eingängige Slogans ins Zentrum rücken und das Wein-Kauderwelsch auf die Rückseite verbannen."

1,5 Sterne (1,5/5) Eichelmann 2017 Deutschlands Weine
"Guter Erzeuger. Das Nussdorfer Familienweingut existiert in der vierten Generation und wird heute vom Geisenheim-Absolventen Alexander und seinem Bruder Martin Bauer, der Weinmarketing studiert hat, geleitet. Angebaut wird ein breites Rebsortenspektrum."

Emil Bauer & Söhne Weinreben

Emil Bauer & Söhne

2011 übergaben Norbert und Arno Bauer das Weingut, nachdem sie es 40 Jahre lang geführt hatten, an die Söhne von Norbert Bauer, Alexander und Martin. Alexander Bauer wollte schon von Kindesbeinen an Winzer werden, so schloss er zunächst eine Ausbildung als Weinküfer ab, bevor er zum Studium nach Geisenheim ging. Seine praktischen Erfahrungen sammelte er auf verschiedenen Weingütern in Deutschland und Südafrika. Im Weingut Emil Bauer und Söhne ist er für die Weinberge und den Keller zuständig.

Sein Bruder Martin Bauer hingegen hat zunächst Marketing studiert und anschliessend bei grossen Firmen wie Mercedes Benz und BMW gearbeitet. Seit er zusammen mit seinem Bruder das väterliche Weingut übernommen hat, ist er für die Vermarktung der Weine zuständig. Ihr Vater Norbert steuert dazu weiterhin seine Erfahrung und Arbeitskraft bei, es vereinen sich Tradition und Moderne in Harmonie.

Alexander hat es geschafft, auf den knapp 30 Hektar zwischen Birkenweiler und Essingen seine eigene Wein-Idee umzusetzen. Im malerischen Nussdorf finden sich beste Voraussetzungen für den Weinbau, die kräftigen Investitionen in den Holzfasskeller und das Kelterhaus haben die Qualität der Weine in den letzten Jahren zusätzlich nach vorne gebracht – so wurden die beiden zum Newcomer des Jahres 2014 bei falstaff nominiert.

Die Weinberge sind jeweils zur Hälfte mit Weissweinen und Rotweinen bewachsen. Der Rebsortenspiegel ist – typisch für die Pfalz – recht umfangreich, neben den Klassikern wie Riesling, Grauburgunder(/pinot-gris), Weissburgunder und Silvaner gibt es auch internationale Rebsorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Sauvignon Blanc. Die Weine werden in Stahltanks, Holzfässern und Barriques ausgebaut. Im Jahr 2013 kaufte Alexander Bauer auch Granitfässer für den Weinausbau.

So weit, so gut. Was die beiden Brüder allerdings in puncto Etikettendesign auf die Beine gestellt haben, ist schlicht revolutionär … Just Riesling ist jetzt schon Legende, weitere provokante Etiketten sind genauso erfolgreich und machten die Gebrüder Bauer schlagartig bekannt. Und solange die Qualität stimmt, ist gegen Rock n' Roll, Bullshit, Sexy Frizz und Co. ja auch nichts einzuwenden, im Gegenteil!

Wine in Black Interview mit Alexander und Martin Bauer

Sex und Südpfalz, wie passt das zusammen? Habt ihr vom Nussdorfer Bürgermeister nicht Ortsverbot bekommen?

"Sehr gut - warst du schon mal im Sommer zum Nussdorfer Weinfest hier? Nein, quatsch. Wobei ich sagen muss, dass unsere Etiketten schon für den ein oder anderen irritierten Blick gesorgt haben. Wenn man aber die Geschichte, die hinter jedem der Etiketten steht, erzählt, ist die Welt schnell wieder in Ordnung."

Wie seid ihr auf die Idee mit den verrückten Etiketten gekommen?

"Das erste wurde in der Tat am späten Abend aus einer Sufflaune heraus geboren. Wir würden sie aber nicht als verrückt bezeichnen, da jedes Etikett ein Stück aus unserem Leben erzählt, wie wir sind, wie wir denken …"

Die Südpfalz hat in den letzten Jahren insgesamt einen enormen Aufschwung genommen. Woran liegt das eurer Meinung nach?

"Das kann man wohl sagen – meiner Meinung liegt das an einer neuen Generation von Weinmachern, die gut ausgebildet ist und Erfahrungen, auch im Ausland, sammeln durfte."

Thema Rebsorten. Ihr habt auf eurem Weingut eine ganze Reihe höchst unterschiedlicher Rebsorten, darunter auch internationale. Wie machen sich Chardonnay, Sauvignon Blanc und Co. in euren Weingärten?

"Wir machen keinen Unterschied, ob 'nationale' oder 'internationale' Rebsorte – die Sorte muss uns Spass machen, zu uns und den Böden passen und wenn es Spass macht, wird meistens auch etwas daraus. Vor allem der Sauvignon Blanc macht Spass und der hat ja schliesslich auch euch überzeugt."

In der letzten Zeit baut ihr einige Parzellen einzeln aus, steckt hier die Idee Terroir dahinter?

"Ja, das ist richtig. Gerade bei den Rieslingen und Burgundern probieren wir, die einzelnen Parzellen komplett separat auszubauen – es ist teilweise unglaublich, welche Unterschiede sich hierbei ergeben, obwohl es die gleiche Lage ist. Wir sehen dabei ebenfalls, welche Sorte perfekt zu welcher Parzelle passt und richten darauf hin dann die Planungen für die Zukunft aus."

Wie steht ihr zur Diskussion Arbeit im Weinkeller contra Arbeit im Weinberg? Wo entscheidet sich letztendlich die Qualität eines Weines?

"Wir glauben, da gibt es kein richtig oder falsch. Für uns ist und bleibt es eine gesunde Mischung aus beidem – das eine ist ohne das andere nichts und umgekehrt auch nicht."

Gibt es als Winzer eigentlich auch Lieblings-Babys? Oder liebt man alle Rebsorten-Kinder gleich stark?

"Da wir mittlerweile gut 'Verhüten', lieben wir all unsere Sorten gleichermassen."

Mal was Privates … Zwei Brüder, ein Weingut. Geht es da immer schiedlich-friedlich zu oder gibt es auch mal ordentlich Zoff?

"Ja, sicher und das ist auch gut so. Das ist genau das, was uns weiter bringt, was uns neue Ideen bringt. Wir müssen aber auch gestehen, dass wir uns recht schnell wieder vertragen – meistens schauen wir uns an und fangen laut an zu lachen und dann wissen wir beide, dass wieder alles ok ist."

Angenommen, Ihr müsstet auf eine einsame Insel auswandern, und könntet je fünf Flaschen Wein mitnehmen, welche wären das?

"Da wir mit fünf Flaschen pro Nase nicht weit kämen, bleiben wir hier - da kann die Insel noch so schön sein."

Habt ihr vielleicht ein Familien-Rezept für unsere Kunden? Was isst man, wenn auf dem Weingut Emil Bauer & Söhne ordentlich gefeiert wird?

"Rindfleisch, Schweinefleisch, Kartoffeln, ein paar Möhren, etwas Lauch - das Ganze richtig gut gewürzt in einen Magen vom Schwein gefüllt und für drei Stunden in Salzwasser kochen. Das ist der Pfälzer Saumagen, eine Delikatesse nicht nur für Pfälzer!"