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Monastrell

Es gibt edle Rebsorten, die im Verborgenen blühen, bevor sie mitunter schliesslich zu grosser Berühmtheit aufsteigen. Zu diesen Varietäten gehört auch die feine Rotweinsorte Monastrell. Sie wurde ab den 1980er Jahren zunächst als eine der Basis-Rebsorten grosser südfranzösischer Weine wie Châteauneuf-du-Pape unter ihrem französischen Namen Mourvèdre bekannt.

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Monastrell
Typ
Rotwein (3)
Land
Spanien (3)
Region
Murcia (2) Valencia (1)
Rebsorte
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Stil
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Food Match
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Weingut
Propiedad Vitícola Casa Castillo (2) Bodegas y Viñedos Ponce (1)
Preis
CHF 10 bis 20 (2) Über CHF 50 (1)
Monastrell
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3 Produkte
  • Robert Parker's Wine Advocate - 93
Ponce Monastrell 'Depaula' Manchuela 2017
Monastrell 'Depaula' Manchuela 2017
Bodegas y Viñedos Ponce
Rotwein • Spanien • Valencia
  • Robert Parker's Wine Advocate - 96
Casa Castillo Monastrell Viñas Viejas 'Pie Franco' Jumilla 2016
Monastrell Viñas Viejas 'Pie Franco' Jumilla 2016
Propiedad Vitícola Casa Castillo
Rotwein • Spanien • Murcia
  • Robert Parker's Wine Advocate - 93+
Casa Castillo 'Vino de Finca' Monastrell 2017
'Vino de Finca' Monastrell 2017
Propiedad Vitícola Casa Castillo
Rotwein • Spanien • Murcia

Monastrell

Die feine Rotwein-Sorte Monastrell/Mourvèdre wurde ab den 1980er Jahren zunächst als eine der Basis-Rebsorten grosser südfranzösischer Weine wie Châteauneuf-du-Pape bekannt. Einige Zeit später zeigten dann auch Winzer aus dem Osten Spaniens, wo die Sorte unter dem Namen Monastrell bereits sehr lange kultiviert wird, dass sie ebenfalls in der Lage sind, das hohe Potenzial der würzig-eleganten Rotwein-Traube zur vollen Gänze auszuschöpfen.

Tatsächlich stammt die Monastrell-Traube ursprünglich von der spanischen Mittelmeerküste, ist aber heute international vor allem unter ihrem französischen Namen Mourvèdre bekannt. Dies liegt vor allem daran, dass es Rotweine aus dem Süden Frankreichs waren - und hier insbesondere diejenigen aus dem Rhônetal -, die den guten Ruf der Rebe vor etwa drei Jahrzehnten zu begründen begannen.

Monastrell auf einen Blick

  • Herkunft: Wahrscheinlich stammt Monastrell aus dem Osten Spaniens
  • Verbreitung:
  • Monastrell: Klima und Boden
    • Monastrell gedeiht am besten in warmen bis heissen Klimazonen.
    • Die Rebe bevorzugt karge Böden mit guter Wasserspeicherkapazität.
  • Monastrell: Aussehen, Duft und Geschmack:
    • Dunkelroter Farbton
    • Stark ausgeprägtes Bouquet
    • Aromen von Monastrell: Brombeere, Blaubeere, Kirsche, Wild, Leder, Trüffeln, Waldboden, Lakritz, Lavendel, Veilchen, Kräuter, Gewürze
    • Feine Süsse, gering ausgeprägte Weinsäure, mittlerer bis schwerer Körper, mässig bis stark ausgeprägte Tannine
  • Weinbereitung von Monastrell:
    • Der Ausbau erfolgt meist im Verschnitt mit anderen Rebsorten - insbesondere Grenache und Syrah, es gibt aber auch sehr schöne reinsortige Monastrell-Weine.
    • Monastrell reift meist im grossen Holzfass, zuweilen auch im Barrique.
    • Monastrell wird auch zur Herstellung von Rosé- und Süssweinen verwendet.

Anbau von Monastrell

Auch die Kellereien in einigen überseeischen Ländern, wo die feine Traube Monastrell im 19. Jahrhundert unter dem Namen Mataro verbreitet war, bevorzugen für ihre aus dieser Sorte hergestellten Weine heute meist die französische Bezeichnung Mourvèdre. Mourvèdre/Monastrell gilt als klassische Verschnittrebsorte, die aufgrund des ausgeprägt würzigen Charakters ihrer Weine gern mit fruchtigeren und weicheren Sorten wie etwa Grenache kombiniert wird.

Oft kommen noch weitere Partnerrebsorten hinzu, wobei in den verschiedenen französischen und spanischen Weinbaugebieten zum Teil ganz unterschiedliche Traditionen herrschen, was die Zusammensetzung solcher Rotwein-Cuvées betrifft. In den letzten Jahren macht in zunehmendem Masse auch reinsortiger Monastrell-Wein von sich reden.

Monastrell: Geschmack

Diese sortenreinen Produkte zeigen meist satte Aromen von dunklen Waldbeeren und Kirschen, aber vor allem deutliche Würznoten, die an mediterrane Kräuter, Vanille, Lakritz oder auch Leder und Wild erinnern. Dunkelfarbig und körperreich repräsentiert Monastrell die Rotweinwelt des Mittelmeerraums geradezu idealtypisch und lockt inzwischen auch immer mehr überseeische Winzer, sich an ihrer Kultivierung zu versuchen. Dies kann allerdings nur in Gegenden mit sehr warmem und trockenem Klima gelingen, denn kühle, nasse Witterung verträgt die Mourvèdre-Rebe nicht. Reinsortiger Monastrell-Wein leuchtet im Glas meist in einem tiefen Dunkelrot, während Produkte, für die die Traube mit weniger farbstarken Rebsorten assembliert wurde, mitunter auch etwas heller ausfallen können.

Monastrell im Verschnitt mit anderen Rebsorten

Monastrell gilt als klassische Verschnittsorte, die sich ihren guten Ruf in erster Linie als Partnerin anderer Rotweintrauben erarbeitet hat. Erst in den letzten Jahren werden auch immer öfter reinsortige Tropfen aus ihr erzeugt - vor allem in Spanien sowie in überseeischen Weinländern.

Für Cuvées mit anderen Rebsorten wird Monastrell je nach regionaler Tradition mit ganz unterschiedlichen Varietäten kombiniert. Am bekanntesten ist die Verbindung mit Grenache und Syrah, die zunächst vor allem im südlichen Rhônetal praktiziert wurde und aufgrund des grossen Erfolges der entsprechenden Weine inzwischen von zahlreichen anderen Anbaugebieten übernommen wurde. So werden Cuvées aus Grenache, Syrah und Monastrell/Mourvèdre in Frankreich heute auch noch in den Nachbarregionen der südlichen Rhône – dem Languedoc und der Provence - erzeugt. In Spanien sowie in überseeischen Ländern sind diese Tropfen ebenfalls zu finden.

In englischsprachigen Staaten werden sie nach den Anfangsbuchstaben der drei Rebsorten auch gern als GSM-Blends bezeichnet. Während Grenache zu diesen Weinen vor allem süsse Fruchtaromen und Alkohol beisteuert, liefert Syrah herbere Fruchtnoten, Tannine sowie eine feine Säure. Mourvèdre/Monastrell schliesslich bringt interessante würzige Geschmacksnoten und ebenfalls Tannine ein.

Weitere Komplementärrebsorten von Monastrell sind in Südfrankreich die zart-fruchtige Cinsault-Traube und die dunkle, säurebetonte Carignan-Rebe. In Spanien stellt die elegante Sorte Tempranillo eine wichtige Verschnittpartnerin dar, und auch andere einheimische Varietäten gehen in einige der Weine ein.

In Kalifornien findet man bei manchen Kellereien reizvolle Verbindungen mit der dort sehr populären Zinfandel-Rebe, während andere amerikanische Winzer für ihre Blends die klassischen Rhône-Sorten bevorzugen. Monastrell-Produzenten in aller Welt bieten inzwischen auch immer häufiger Cuvées mit Bordelaiser Rebsorten wie Merlot oder Cabernet Sauvignon an, diese Mischungen gelten als Raritäten.

Monastrell-Bouquet

Das Bouquet junger Monastrell-Weine ist zuweilen sehr intensiv und von so genannten animalischen Aromen geprägt, Geruchsnoten, die für Einsteiger in Sachen Wein etwass gewöhnungsbedürftig sein können. Gut gereifter Monastrell-Wein zeigt ein sehr viel ausgewogeneres Bouquet, das an Leder, Wild, Trüffeln oder Waldboden denken lässt. Am Gaumen erscheint Monastrell meist voll und körperreich, da er recht hohe Extrakt- und Alkoholwerte erreichen kann.

Es werden weitere Aromen schmeckbar, die zum Beispiel an dunkle Waldbeeren, Pfeffer und mediterrane Kräuter erinnern. Auch Töne von Vanille, Lakritze oder Lavendel können vorkommen sowie Anklänge an Kirschen und rote Beerenfrüchte. Reinsortiger Monastrell ist eher weinsäurearm, zeigt dafür aber eine umso interessantere Tanninstruktur, bei der die Gerbstoffe zwar deutlich spürbar sind, aber meist weich und ausgewogen schmecken. Aufgrund ihrer reichhaltigen Tannine altern diese Weine auch sehr gut und sind meist viele Jahre lagerfähig.

Die meisten Monastrell-Trauben werden zu vollmundigem Rotwein verarbeitet, es gibt aber auch Kellereien, die sie in fruchtig-frische Roséweine eingehen lassen, denn auch diese können durch die würzigen Aromen der edlen Sorte noch vielschichtiger und interessanter werden. Auch für die Herstellung von Süssweinen und alkoholverstärkten Likörweinen wird Monastrell verwendet.