Warenkorb reserviert für 00:00Minuten
Lynx, Weine, Kalifornien, Chardonnay, Petite Sirah, Zinfandel

Lynx

Californian Dream zum fairen Preis

Noch in den 1970er-Jahren wurden kalifornische Weine in der Alten Welt eher belächelt. Das änderte sich schlagartig, als 1976 bei der berühmten Pariser Blindprobe zwei Kalifornier die französischen Pendants um Längen schlugen. Seitdem hat die US-amerikanische Weinregion einen kometenhaften Aufstieg hingelegt. Nicht ohne Grund. Sonne satt, reiche Böden und ideale klimatische Bedingungen lassen hier aussergewöhnliche Weine entstehen. Und genau die haben meistens einen happigen Preis.

Ausnahmen bestätigen diese Regel natürlich, sind aber selten zu finden. Doch es gibt sie tatsächlich, die Juwelen, die das Beste aus Kalifornien vereinen, ohne dass man gleich sein Sparschwein plündern muss. Eine dieser Ausnahmen sind die Lynx-Weine, für die nur ausgewählte Winzer ihre Trauben der drei Parade-Rebsorten Chardonnay, Zinfandel und natürlich Petite Sirah, dem Underdog und heimlichen Napa-Star, hergeben dürfen. Das Ergebnis: Grosse, vollmundige Weine, die die Weite und Freiheit Kaliforniens phänomenal wiedergeben. Entdecken Sie jetzt die Aromen-Vielfalt von Lynx.

kalifornischer Wein, Lynx, Napa Valley, Chardonnay, Kalifornien, Petite Sirah, Zinfandel

Kalifornien und die Preisschraube

Weine aus Kalifornien sind Kult. Vor allem die der grossen Weingüter, deren Erzeugnisse derart teuer sind, dass ihre Namen seit Anfang der 1990er-Jahre fast nur noch ehrfurchtsvoll geflüstert werden. Sie heissen Harlan, Screaming Eagle, Dalla Valle oder Bryant Family. Ihre Weine sind Legenden. Und extrem teuer. Dabei fing diese Preisspirale bereits 1979 an, als Robert Mondavi und Baron Philippe de Rothschild ein ganz bewusst auf Kultstatus hin konzipiertes Joint Venture eingingen. Es war die Geburtsstunde von Opus One - einem Wein, der dank unzähliger 100-Punkte-Bewertungen von Robert Parker und Co. die Napa-Ikone schlechthin ist.

Opus One war der erste amerikanische Wein, der die magische 50-Dollar-Grenze knacken konnte. Und als 1981 die erste Weinauktion im Napa Valley stattfand, wurde eine Kiste des 1979er-Jahrgangs für sage und schreibe 24.000 Dollar versteigert. An diesem Preisschrauben-Wahnsinn hat sich bis heute nichts geändert. Doch zum Glück gibt es inzwischen auch eine mächtige Gegenbewegung. Winzer, die hervorragende Qualitäten produzieren - und zwar nicht für die Superreichen dieser Welt, sondern für echte Weinliebhaber, die geniessen möchten, ohne arm zu werden. Genau solche Perlen suchen wir für Sie. Denn jeder hat es verdient, kalifornischen Kult im Glas zu haben.

Petite Sirah - Trend-Rebe aus dem Napa Valley

Von den drei grossen Rebsorten in Kalifornien, ist sie Underdog und Mysterium zugleich, von der man bis vor Kurzem nur sehr wenig wusste: Petite Sirah. Um ihre Herkunft rankten sich viele Geschichten. Und Irrtümer. Zum Beispiel, dass sie ihren Ursprung in Südamerika hat. Im Jahr 2003 wurde das allerdings mithilfe einer DNA-Analyse widerlegt. Durch sie kam nämlich heraus, dass Petite Sirah mit der französischen Rebsorte Durif identisch ist. Eine grosse Überraschung! Nachforschungen ergaben dann, dass ein gewisser Charles Melver die Rebsorte nach Kalifornien importierte. Und hier wird sie seitdem begeistert kultiviert. Allen voran im Napa Valley.

Dort ist Petite Sirah schon seit vielen Jahren ein heimlicher Star. Denn die Weine der Rebsorte sind unglaublich farbintensiv. Und haben ein legendäres Lagerpotenzial. Nicht nur über Jahre, sondern über mehrere Jahrzehnte kann sich Petite Sirah auf der Flasche prächtig entwickeln. Gereift präsentieren sich die Weine dann fein und elegant und sehr samtig, mit Noten von Blaubeeren und Graphit. Heutzutage ist die Rebsorte oft Teil einer Cuvée mit Zinfandel, dem sie eine gehörige Portion Struktur und Farbe verleiht. Reinsortig ausgebaut wird Petite Sirah indes sehr selten. Man muss schon lange suchen, um so ein reinsortiges Juwel wie den Lynx Petite Syrah 'Black Label' 2018 zu finden.